Bierverkostung der besonderen Art

Den „Pock“-Bier-Anstich, zu dem die Öffentliche Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau erstmals einlud, feierte man etwas anders als gewohnt.

Und Jene, die glauben, Bibliothekare wissen nicht, wie man „Pock“ richtig schreibt, wurde gleich zu Beginn erklärt, dass sich dieser Veranstaltungsname nicht vom Bier, sondern vom Namen der heimischen Brauerei Georg Pock aus Pichla ableitet.

Neben den 9 zu verkostenden Biersorten von den regionalen Brauereien Georg Pock, Flamberger und Hengist Kulturbier gab es auch Gutes zu hören. Die aus St. Stefan ob Stainz stammende Autorin Ingeborg Wölkart und Nichte des ehemaligen St. Veiter Pfarrers Franz Hartbauer, las aus ihren Werken. Mit ihren Geschichten und Gedichten, die oftmals dem Alltagsleben entnommen sind, brachte sie das Publikum zum Lachen und manchmal auch zum Staunen. Auf Grund ihrer vielfachen Besuche und Urlaube bei ihrem Onkel Pfarrer Franz Hartbauer ist sie schon seit ihrer Kinder- und Jugendzeit sehr mit St. Veit am Vogau verbunden.

Ihr musikalisches Können stellten auch sechs Jungmusiker der Erzherzog-Johann-Trachtenkapelle St. Veit am Vogau mit zwei Beiträgen unter Beweis.

„Wir spüln ols, wos uns gfolt“ lautet die Devise der Blechpriegl-Musi, fünf Musikanten aus der Steiermark, die mit ihrer steirischen Musik für hervorragende Unterhaltung sorgten.

Neben dem Bier verwöhnte das Bibliotheksteam die zahlreich erschienenen Gäste am 12. November 2016 auch mit Weißwürsten, Leberkäse, Wildselchwürstel und Junker.

Wir bedanken uns bei den Sponsoren, die uns bei dieser Veranstaltung unterstützen.
 

Ingeborg Wölkart

Ingeborg Wölkart

Ingeborg Wölkart ist 1952 als drittes von 14 Kindern bei St. Stefan ob Stainz geboren, wuchs somit in einer „großen Kleinbauernfamilie“ auf und hat die karge Nachkriegszeit miterlebt. Sie ist seit 1970 verheiratet, vierfache Mutter, Schwiegermutter und mehrfache Oma.

Im Alter von 36 Jahren begann sie Anlassgedichte zu verfassen. Ihr erstes Gedicht galt ihrem Vater, er feierte seinen sechzigsten Geburtstag. Anfangs blieb es dabei. Erst als die Kinder größer waren, wurde mehr daraus.

Viele ihrer Gedichte sind dem Alltagsleben entnommen, bringen den Leser zum Lachen, manchmal auch zum Staunen, machen Mut oder spenden oft auch ein wenig Trost im Umgang mit eigenen Problemen. Sie hat bisher zwölf Bücher veröffentlicht, wobei vier davon schon vergriffen sind.

Seit fünf Jahren ist zum Schreiben noch ein weiteres Hobby dazugekommen, nämlich das Zitherspiel. Diese bei-den Hobbys beanspruchen einen Großteil ihrer Freizeit. Unzählige Auftritte bei diversen Veranstaltungen säumen nunmehr den Jahresablauf.

Die Blechpriegl-Musi

Die Blechpriegl-Musi

Die Blechpriegl-Musi, eine junge, dynamische Volksmusikgruppe aus der Steiermark steht für traditionelle als auch „neue“ Volksmusik.

Fünf junge Musikanten aus der Steiermark musizieren in der Besetzung mit 2 Klarinetten, Steirische Harmonika, Posaune und Kontrabass. Ihr Repertoire lässt sich am besten mit den Worten „Wir spieln olls was uns gfallt“ beschreiben, dazu zählt neben der traditionellen Volksmusik auch die „neue“ Volksmusik, sowie in naher Zukunft auch moderne Ballmusik. Da alle Musikanten mehrere Instrumente beherrschen ergibt sich eine Vielzahl an Besetzungsmöglichkeiten, die sie auch gerne ausreizen.

So kann es passieren, dass zu später Stunde 2 Saxophone und ein Schlagzeug mit von der Partie sind.

Tausche Erbse gegen Prinz

Die Öffentliche Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau nahm am 14. Oktober 2016 am steiermarkweiten Lesefest teil und begeisterte nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene.

Was gibt es Schöneres als lachende Gesichter, staunende Münder, große Augen und entspannte Erwachsene. Und das im stimmigen Ambiente vor der Pfarrkiche in St. Veit am Vogau.

Nachdem von Theater/Baum/Schere wieder Erbsen gegen Prinzen getauscht wurden (Theater für Kinder und ihre Erwachsenen „Tausche Erbse gegen Prinz“) - übrigens mit der Kirche im Kreuz, also Backstage - ging's weiter in den Park, wo das Bibliotheksteam bereits mit heißen Kastanien, frischem Sturm und köstlichen Mehlspeisen wartete, bevor Helmut mit Gong zum Geschichtenteppich einlud.

Regionaltagung in St. Veit am Vogau

Alljährlich organisiert das Lesezentrum Steiermark Tagungen in den einzelnen Regionen. In diesem Jahr trafen sich dazu die Bibliothekarinnen der Südsteiermark in der Öffentlichen Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau.

Die Regionaltagung nahm die BibliothekarInnen am 05. April mit auf eine Reise durch die Literaturlandschaften Kroatiens, Sloweniens und Ungarns! Klassiker wie Lojze Kovačič, Sándor Márai oder Imre Kertész sind allen Literaturinteressierten ein Begriff, AutorInnen wie Miljenko Jergović, Dubravka Ugresić, Drago Jančar, Péter Esterházy oder Péter Nádas werden regelmäßig vom deutschsprachigen Feuilleton gefeiert. Doch auch die jungen literarischen Szenen der drei Länder sind ungeheuer produktiv und harren der Entdeckung durch eine breite internationale Leserschaft. Begleitet wurden wir auf diesem Streifzug von Markus Jaroschka (Mitherausgeber der Literaturzeitschrift ‚Lichtungen‘) und der Literatin und Übersetzerin Daniela Kocmut.

Ich habe einen Schatz gefunden

Dies können die Schüler der dritten und vierten Schulstufe wahrlich behaupten. Sie haben nämlich an der Lesenacht „Auf Schatzsuche“ der Öffentlichen Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau teilgenommen und eine richtig abenteuerliche Nacht erlebt.

John und Jack Schreck, zwei üble Brüder, die in einem verfallenen Häuschen am Rande der Marktgemeinde St. Veit wohnten, haben vor langer Zeit eine Postkutsche überfallen. Jack war ein elender Geizkragen, wollte die Beute nicht teilen, versteckte sie und legte eine Schatzkarte an. Sein Bruder John verfluchte ihn dafür.

Bei einem Waldspaziergang wurde die Schatzkarte nun wieder gefunden. Es lastete aber noch immer der Fluch auf ihr und so stellten sich die 37 wagemutigen Schatzsucher am 26. Februar 2016 neun kniffligen Aufgaben, um den Fluch zu brechen und den Schatz endlich wieder zu finden.

Dabei wurden Schwerter (natürlich aus Luftballons) gebastelt und beim Hindernissparcour damit ein Glöckchen zum Klingen gebracht, Geheimschriften entziffert, Wappen gemalt, Piratenaugenklappen gebastelt, Sätze und Reime erfunden, geheime Gegenstände ertastet, Rätsel vom wilden Westen gelöst und Punkte beim Zielwerfen auf eine Schatzkarte gesammelt. Acht Aufgaben, die es in sich hatten. Aber es fehlte noch die neunte – die Nachtwanderung.

Dabei ging man wieder auf die Suche nach John Schreck, dem wegen seines ausgesprochenen Fluches ein unansehnlicher Buckel gewachsen war und als Glöckner von St. Veit Buße tun musste. In dieser Nacht schienen aber auch allerlei andere Gestalten dem Schatz hinterherzujagen. So lauerten am Weg zur Kirche die Indianer an einem Lagerfeuer, Cowboys ritten durch die Prärie, Piraten versuchten die unerschrockenen Schatzsucher einzufangen und auch ein Burgfräulein eilte ihrem Schatz(i) hinterher.

Das Kircheninnere war mit Kerzen mystisch beleuchtet. Nachdem alle eingetreten waren, ertönte an der Orgel ein kurzer Ausschnitt der Toccata von Johann Sebastian Bach. Ein schauriges Erlebnis! Neugierig darauf, ob die Orgel womöglich vom Glöckner von St. Veit gespielt wurde, stieg man die Wendeltreppe zur Orgelempore hinauf. Als man oben ankam, war die Orgel jedoch verwaist.  Plötzlich aber trat ein Nachtwächter aus einer Nische hervor, der über das Gotteshaus und dessen Geschichte erzählte. Er führte die Gruppe über einen Geheimweg in den Turm und zurück in das Hauptschiff der Kirche, verabschiedete sich und verschwand geisterhaft in Richtung des Hauptaltares.

Zurück in der Bibliothek ergab die Stufenanzahl zur Orgel den letzten Lösungscode und die Schatztruhe ließ sich endlich öffnen. Alle Kinder erhielten daraus ein Geschenk und eine Urkunde überreicht.

Nach der Übernachtung zwischen tausenden Büchern und einem ausgiebigem Frühstück ging die Lesenacht am folgenden Tag um 9:00 Uhr zu Ende. Der Glöckner wurde zwar nicht gesehen, aber bei jedem Glockenschlag weiß man nun, dass er wohl seine Finger im Spiel haben muss.

  • Lesenacht 2016

Als Junker auf Bieber, Blech und Chor traf

Vor einem vollen Haus im Kultursaal von St. Veit in der Südsteiermark trafen junge Weine aus der Region, spannende Literatur, jüngste Chorstimmen und „Weltmusik“ zusammen, was einen überaus unterhaltsamen spannende Abend ergab.

Gleich acht renommierte Weingüter – alle aus der neuen Großgemeinde St. Veit in der Südsteiermark – präsentierten ihre Junker-Tröpferl zur Verkostung, verbunden mit hausgemachter Junkerjause. Für Spannung sorgte Ernst Bieber, der in Wien wie auch in Leutschach lebt, las aus einigen seiner Bücher – vor allem Kriminalromane, die oft in den Weingärten ihre „Tatorte“ hatten. Kein Wunder – schließlich ist der vormalige Journalist heute begeisterter Winzer auf einem Flecken Weingarten. – Mit international besetzter Musikgruppe brillierte „Didi Bresnigs Weltmusik & Blech Banda“. Da konnte es schon sein, dass Töne von den Kern-Buam ganz schön mit solchen aus fernen Landen „vermischt“ wurden, und als zwar bekannte, jedoch runderneuerte Ohrwürmer daher krochen. – Und ganz junges Temperament zeigte der vor zwei Jahren gegründete Jugendchor der Pfarre St. Veit am Vogau – geleitet von Petra Luttenberger – mit einem überaus bunten Liedrepertoire, das auch noch mit flotten Tänzchen garniert wurde.

Und der „Jungwinzer 2015“ Matthias List aus Siebing erläuterte den Gästen das „Besondere am Junker“. Etwa, dass es ein leichter Wein sei, den man „flaschenweise“ trinken könne. Dazu wusste Bieber zahllose Jungweine aus ganz Österreich mit überaus phantasievollen Namen aufzuzählen. Freilich an den steirischen Junker reiche keiner heran …

Unter den Gästen sah man auch Pfarrer Robert Strohmaier, Bürgermeister Manfred Tatzl mit Vize Gerhard Rohrer und Gemeindekassier Georg Pock. Für die gute Organisation hatten seitens der Öffentlichen Bibliothek Irmgard Ranegger und Andreas Ruckenstuhl mit ihrem großen Team gesorgt.

Anton BARBIC

  • Junker traf Bieber, Blech & Chor

Spielereise des Landes macht Station in St. Veit am Vogau

Begegnen-Begeistern-spielend Bilden“ ist eine Bewusstseinskampagne von Landesrat Michael Schickhofer für den Wert des „Spielens“. Ein Austragungsort für den Bezirk Deutschlandsberg und Leibnitz war die Öffentliche Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau.

„FrazGraz“ spielt überall! Und so wurde, wegen dem fruchtbaren, regnerischen Wetter am Dienstag, 16. Juni 2015 kurzerhand der Kultursaal in eine farbige Spielwelt verwandelt. Es war bunt und fröhlich, voll Abenteuer und Klamauk und die Kinder der Volksschule St. Veit am Vogau haben sich prächtig amüsiert und waren begeistert.

Aber nicht nur die Kinder kamen auf ihre Kosten, sondern auch die Lehrer Betreuer und sogar Direktorin Renate Pilch, Bürgermeister Manfred Tatzl und Bibliotheksleiterin Irmgard Ranegger versuchten ihr Glück an den Spielstationen.

Als kleines Dankeschön fürs prächtige Spielen, erhielt zum Abschluss noch jedes Kind ein kleines Spielegeschenk überreicht, das zwischendurch für den richtigen Spielespaß sorgt.

Das Team der Öffentlichen Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau bedankt sich herzlich beim Land Steiermark und der Fachabteilung Bildung, Familie und Jugend sowie bei theater-baum-schere für die Initiative und Auswahl der Öffentlichen Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau als Veranstaltungsort.

Als "Strohmaier" vom "Strohmeier" las

Vor einem bis auf den letzten Platz vollen Haus las Pfarrer Mag. Robert Strohmaier "G'schichten vom Landleben" aus den Werken seines früh verstorbenen Vaters Fred Strohmeier im Kultursaal von St. Veit am Vogau.

Heiteres und Besinnliches, Vergangenes wie auch in die Zukunft Blickendes, hatte Fred Strohmeier, seinerzeit Chefredakteur der renommierten Wochenzeitung "Neues Land", in seinen Büchern und Einzelgeschichten zu erzählen gewusst. Und das Publikum dankte dessen vorlesenden Sohn Robert mit viel Applaus.

Was vielleicht zu Irritationen - nämlich die unterschiedliche Namensschreibweise von Vater und Sohn geführt hatte - erklärte Sohn Robert mit einem seinerzeitigen Schreibfehler in den Geburtsannalen. Schließlich habe diese Schreibweise seinem Vater so gefallen, dass er "Strohmeier" fortan als seinen Künstlernamen führte. - "Mein Vater war Pendler zwischen zwei Welten - nämlich dem Heimatort Khünegg in der Gemeinde St. Peter am Ottersbach und Graz, wo er an vier Tagen in der Woche an der Zeitung arbeitete", erläuterte Pfarrer Strohmaier.

Den musikalischen Part besorgten die jungen "Tüten mit Hüten" - drei Damen und ein Herr - von der Musikschule Mureck. Und da auch eine Junkerverkostung dazu gehörte, erzählte der Weinbauer Josef Gründl aus Labuttendorf Interessantes über den neuen Jahrgang.

Auf die Beine gestellt hatte die stimmungsvolle Veranstaltung die Öffentliche Bibliothek & Spielothek St. Veit am Vogau mit Irmgard Ranegger und Andreas Ruckenstuhl und dessen Team, denen Bürgermeister Manfred Tatzl für ihren steten und unentgeltlichen Einsatz dankte.

Text: Anton BARBIC

Pfarrer Mag. Robert Strohmaier begeisterte das Publikum mit Leseproben aus den Werken seines Vaters Fred Strohmeier; mit dabei Irmgard Ranegger und Andreas Ruckenstuhl, sowie die "Tüten mit Hüten" (v.l.) Katharina Berghold, Cornelia Keimel, Barbara Tischler und Christoph Schantl. Foto: BARBIC
Hinter den Kulissen: Das Bibliotheksteam beim Vorbereiten der Junkerjause.
Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal! So viele Besucher hatten wir noch bei keiner Lesung.
Josef Gründl erzählt über den Junker.
Pfarrer Mag. Robert Strohmaier beim Lesen.
Auch im Foyer haben viele, die keinen Tisch reserviert hatten, Platz genommen.
Linda Ranegger interviewt Pfarrer Mag. Robert Strohmaier über den Schriftsteller und Vater Fred Strohmeier.

Spiele

lesende Kinder in der Hängematte

Geburtstagslesefest

Jubibläumsmarathon

Jubibläumsmarathon

Kinder

Jubibläumsmarathon

Kinder

Spieleausstellung

Jubibläumsmarathon

Moonwalk of St. Veit

Lesenacht

Spieleabend