Bürgerbeteiligung – St. Veit in der Südsteiermark 2034

Die Zukunft liegt in den Kinderhänden

Was sich die Kinder für die Zukunft unserer Gemeinde wünschen wurde aufgezeichnet. Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses 2034 entstanden von den Kindern der Kindergärten und Schulen beeindruckende Bilder. Sie durften sich ihre Zukunft ausmalen und den Erwachsenen zeigen, wie sie ihre Gemeinde im Jahr 2034 sehen.


Das wichtigste zuerst

Nach der fulminanten Auftaktveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsprojekt geht es jetzt erst richtig los. Alle die nicht dabei sein konnten, haben immer noch die Möglichkeit sich einzubringen und Ideen und Wünsche bekannt zu geben.

Zumal bei den kommenden Ortsgesprächen Ende März oder mittels Einwurf einer Ideenkarte in den Ideenbriefkasten bei allen 3 Gemeindeämtern. Ideenkarten liegen in den Gemeindeämtern auf oder können hier heruntergeladen werden.

Auch eine Online-Ideenbox wurde eingerichtet, die über die Gemeindehomepage unter Aktuelles aufgerufen werden kann.

Mach mit! Es geht um deine Gemeinde.

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Ideenschmiede

St. Veit in der Südsteiermark 2034 – Miteinander Leben in Vielfalt

Mitreden und mitgestalten stand in der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark am Programm. Alle Bürger und Bürgerinnen waren deshalb zu einer Bürgerbeteiligungs-Auftaktveranstaltung in den Kultursaal in St. Veit am Vogau eingeladen.

„Wir wollen die Zukunft unserer Gemeinde gemeinsam planen und laden alle Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark dazu ein, mitzureden und aktiv mitzugestalten!“, so Bürgermeister Gerhard Rohrer, der die Ideenschmiede am 13.2.2020 im Kultursaal St. Veit am Vogau eröffnete.

Rund 120 Personen folgten dieser Einladung und nutzen die Chance an der Zukunft der Gemeinde mitzuarbeiten. Was brauchen wir um 2034 gerne hier zu leben? Wo liegen unsere Zukunftschancen in der Wirtschaft? Wie können wir unsere Generationen verbinden? Was brauchen wir, um für unsere Jungfamilien noch attraktiver zu sein? Wie können wir das Miteinander stärken und fördern? Wie kann St. Veit klimafreundlicher werden? Diese und einige weitere Fragen wurden den TeilnehmerInnen gestellt und intensiv diskutiert.

Die Plätze an den Plakatwänden waren sehr begehrt und die Motivation mitzureden war sehr groß. Die Ergebnisse sind so vielfältig wie die Gemeinde selbst. So wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger eine Belebung der Ortsteile und die Errichtung eines „Fusionsweges“, welcher alle Ortsteile in der Marktgemeinde verbindet.

Auch Veranstaltungen wie z.B. das „Weingassl“ oder der Faschingsumzug sollen wiederbelebt werden. Events wie die Sternenwanderung unbedingt beibehalten werden. Kinderbetreuungseinrichtungen müssen in der Zukunft unbedingt erhalten werden und Jungfamilien wünschen sich spezifische Angebote wie z.B. Infoabende, Workshops für Jungeltern, etc. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem die Landwirtschaft ein sehr wichtiges Thema für die Bevölkerung darstellt. Die Erhaltung der kleinteiligen Landwirtschaft, die Förderung der Direktvermarkter, die Einführung eines monatlichen Markttages und das Nutzen vorhandener regionaler Produkte und örtlicher Betriebe werden als sehr wichtig erachtet.

Einerseits um die regionale Wirtschaft zu stärken, andererseits auch um das Klima zu schützen. Wertvoller Ackerboden sollte nicht zubetoniert werden und der Erhalt der Landwirtschaft hat für die Zukunft eine wesentliche Bedeutung.
Die Landentwicklung Steiermark begleitet den Beteiligungsprozess, der sich bis Herbst 2020 fortsetzen wird. Die Ergebnisse der Ideenschmiede werden gemeinsam mit den GemeindevertreterInnen gesichtet und auf Umsetzbarkeit überprüft.

Im nächsten Schritt werden „Ideen für eine gute Zukunft“ bei den Jüngsten in den Volksschulen eingeholt werden. Ab Ende März werden die Bürgerinnen und Bürger der einzelnen Ortsteile zu Ortsteilgesprächen eingeladen. Dort liegt der Fokus auf Stärkung und Belebung der Ortsteile und die Erhaltung der besonderen ortsspezifischen Charakteristika.

Bis dahin wird es auch die Möglichkeit geben Ideen, Wünsche und Bedürfnisse direkt bei den markierten „Ideenbriefkästen“ vor den 3 Gemeindeämtern einzuwerfen, damit auch alle, die nicht bei der Auftaktveranstaltung dabei sein konnten, ihre Wünsche und Vorschläge deponieren können. Ideenkarten liegen in den Gemeindeämtern auf, können von unserer Homepage abgerufen oder von der nächsten Gemeindezeitung ausgeschnitten werden. Den „Ideenbriefkasten“ gibt es auch alsOnline-Version auf der Homepage im Menü unter Aktuelles.

„Wir nehmen alle Ideen auf und keine wird vergessen werden“, versprach Bürgermeister Gerhard Rohrer bei seinen Abschlussworten. Alle Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark sind herzlich zum Mitgestalten eingeladen.

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